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Ohne ihn wäre ich verloren.. Freitag, 12 Dezember, 2008

Posted by Norbert in Technik, Wirtschaft.
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Der Geldautomat wird 30 Jahre alt und ohne diese Geräte wäre ich längst verloren, gehöre ich doch zu den Bankkunden die so gut wie nie zu Öffnungszeiten es in eine Filiale schaffen.

Für ein Darlehn wurde ich sogar mal nach Schließung der Bank durch die Hintertür vom Berater rein gelassen. Gruselig so eine dunkle Bank in dem nur noch ein Büro erleuchtet ist – fast wie bei Tatort.

[via Tagesschau]

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Der globale Patient Montag, 8 Dezember, 2008

Posted by Norbert in Politik, Wirtschaft.
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Heute im Hamburger Abendblatt zu lesen, die Rede von Helmut Schmidt über die Ursachen und Folgen der Rezession sowie Heilungschancen der Wirtschaft.

Interessanter Stoff, vor allem seine Aussage zur ‘Krankheit’ der Finanzindustrie.

Vor allem in New York und London haben wir es zu tun mit einer neuen Kombination von hoher Intelligenz und mathematischer Begabung mit extremer Selbstsucht und Selbstbereicherung bei Abwesenheit von ausreichender Urteilskraft und von Verantwortungsbewusstsein. Man kann dieser Krankheit den Namen geben: hemmungslose Habgier.

Nach seiner Ansicht trifft uns die Krise im nächsten Jahr dann in voller Wucht. Und doch kommt er am Ende seiner Rede zu dem Schluss.

Jede Krise enthält Gefahren, jede Krise birgt jedoch auch Chancen. Je besser und je mehr die nationalen Regierungen gemeinsam die Chancen ergreifen, desto eher kann die gegenwärtige Krise der Weltwirtschaft überwunden werden.

Also anpacken..

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Selbsterfüllende Prophezeiung ?! Mittwoch, 3 Dezember, 2008

Posted by Norbert in Politik, Wirtschaft.
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Wenn ich so die Wirtschaftsnachrichten der letzten Tage lese, dann habe ich den Eindruck es ist wie die sprichwörtliche selbsterfüllende Prophezeiung.

Erst bricht in den USA der Immobilienmarkt ein und stürzt so die Banken in die bis dato größte Finanzkrise weltweit. In der Folge dieser Krise kommen die Autobauer in eine weltweite Absatzkrise, die Big Threeschreien nach dem Staat.

In Deutschland bekommen die Banken Unterstützung durch den Staat, die Autobauer hierzulande melden sich inzwischen auch. Manch einem Unternehmen, so scheint mir, kommt die Situation gerade recht, kann man doch so Kündigungen begründen ohne in die öffentliche Schusslinie zu kommen. Und heute lese ich im Handelsblatt, dass nun die deutschen Dienstleister unter einer Auftragsflaute leiden. Entlassungen werden schon mal angekündigt…

Solche Berichte häufen sich oder täusche ich mich? Die Presse berichtet von immer mehr Branchen, immer mehr ‘Vertreter’ und Verbände weiterer Branchen melden sich negativ zu Wort und stimmen damit in den Trauerchor ein. Womit sich eine Spirale in Gange setzt, die Prophezeiung bekommt Nahrung und erfüllt sich.

Wir reden uns in eine Krise hinein, oder ?!

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Interessantes Montag, 17 November, 2008

Posted by Norbert in Fun, Kinder, Kultur, Science, Wirtschaft.
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Am Dienstag, 18. November 2008 zeigt der WDR von 21.00 – 21.45 Uhr ‘Immer höher, immer schneller‘ über das unterschätze Transportmittel der Welt – Fahrstühle. Statistisch gesehen, befördern Aufzüge alle 72 Stunden die gesamte Erdbevölkerung.

Hier darf jeder mitkomponieren – das Konzerthaus Dortmund bietet die Möglichkeit die Nie Vollendete“ mit zu gestalten.

Test gefällig? Geo bietet einen Wissenstest: Mathematik an – Zeigen Sie im Jahr der Mathematik, dass Sie mehr als das kleine Einmaleins beherrschen !  Im Schnelldurchgang hatte ich 10 von 15 Punkten.

Neues Bildungsportal von WDR und SWR PLANET SCHULE für Lehrer und Schüler.

[via Mail]

Immer mal wieder spannend sind die Fragen bei ‘Das Wirtschaftsquiz‘ von Plusminus.

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Portoabzocke Mittwoch, 12 November, 2008

Posted by Norbert in Handy, Wirtschaft.
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Die Deutsche Post ist aktuell ja mit ihrer Tochter DHL in den USA gut ins geredet gekommen. Der Ausflug in die Staten hat viel Geld gekostet und der jetzt verkündete Ausstieg wird die Post ebenfalls eine gute Stange Geld kosten.

Wie also diese Kosten wieder reinholen? Na, bei uns den deutschen Postkunden. Mangels echter Alternativen ist das doch ein Kinderspiel. Beispiel gefällig?

Handyporto heißt die neue Geldmaschine. Per SMS ‘kauft’ man seine Briefmarke und schreibt die 12-stellige Nummer aus der Antwort-SMS auf den Brief – fertig.

Eigentlich eine Klasseidee, wäre da nicht diese Abzockermasche dabei. Das Porto in dieser Form ist nicht nur teurer als die klassische Briefmarke, es kommen zusätzlich noch die Kosten für SMS/Anruf des jeweiligen Mobilproviders hinzu. Abgerechnet wird über die Mobilfunkrechnung (z. Z. T-Mobile, Vodafone, E-Plus)

Klassisch Handyporto
Standardbrief 55 Ct 95 Ct
Postkarte 45 Ct 85 Ct

Unschwer zu erkennen, dass Porto per Handy bekommt man nur mit einem kräftigen Aufschlag von 40 Cent je Marke und den zusätzlichen SMS Kosten. Toller Service liebe Post, der eigene Aufwand ist gering und der Kunde zahlt drauf.

In der Form werde ich das ‘neue’ Porto nicht nutzen – kauft Briefmarken oder nutzt die INTERNETMARKE !

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Typisch Deutsch: BVG verbietet iPhone-Applikation (Update) Montag, 3 November, 2008

Posted by Norbert in Verkehr, Web, Wirtschaft.
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In einem typisch deutschen, behördenmäßigem Verhalten haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die kostenlose iPhone-Applikation „Fahr-Info Berlin“ von Jonas Witt, 21Berliner Student, verboten.

Über 20.000 mal wurde „Fahr-Info Berlin“ der Berliner Software-Schmiede „Metaquark“ aus Apples AppStore heruntergeladen. Mit ihm konnte man sich auf dem neuen iPhone mit GPS-Empfänger an jedem Punkt Berlins die nächsten Haltestellen und Fahrmöglichkeiten der öffentlichen Verkehrsmittel anzeigen lassen. Eine idealtypische Anwendung der Location based services des iPhones. Auf dem iPod touch lassen sich die Daten bei einer WLAN-Verbindung ins Internet laden und speichern.

Ein starkes Stück, statt sich mit Jonas über seine tolle Anwendung zu einigen und damit ihren Fahrgästen einen besseren Sevice zu bieten, geht der BVG gegen ihn vor.

Deutschland einig Servicewüste.

Mehr dazu ist bei Robert (gut gefällt mir seine Anmerkung zu Anstalt des öffentlichen Rechts) und in der TAZ zu lesen: BVG stößt Kunden mit iPhone vor den Kopf

[via Heise]

Update: Heise meldet, dass nun der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) Jonas Witt unterstützen will.

.. berichtet die taz. Die populäre iPhone-Anwendung „Fahr-Info Berlin“ soll künftig direkt auf die Fahrplandatenbank des VBB zugreifen können. In ein bis zwei Wochen solle eine aktualisierte Version des Programms fertig sein.

Die aktualisierte Fassung wird nun das Logo des VBB tragen. In dem Verkehrsverbund werden die 41 öffentlichen und privaten Verkehrsbetriebe der Bundesländer Brandenburg und Berlin koordiniert, darunter auch die BVG.

Ist das eine ironische Wendung? Der übergeordnete Verkehrsverbund stellt nun seine Fahrplandatenbank zur Verfügung und da sind auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) enthalten !!

Nebenbei ist die iPhone-Anwendung „Fahr-Info Berlin“ damit noch umfangreicher geworden, super VBB!

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ebay bröckelt [Update] Dienstag, 28 Oktober, 2008

Posted by Norbert in Ausland, Web, Wirtschaft.
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.. der Kultstatus weg, das berichtet nun auch das Hamburger Abendblatt unter „Drei, zwei, eins – keins„.

Für mich ist das schon länger so (eBay kickt sich ins Abseits), die vielen Händler überflutten die Plattform, echte Schnäppchen sind kaum noch vorhanden bzw. lassen sich nur noch schwer finden und die Preise sind selten günstiger als in den Läden. Kommt dann Porto+Verpackung dazu ist es meist schon teuerer !

Meistens sind andere Webshops dann günstiger oder ich gehe gleich zum Händler um die Ecke, der ist dann auch bei Problemen ansprechbar. Was man von manchen ‘Powerseller’ nicht sagen kann.

Als Verkäufer ist man eh verloren, geht doch das eigene Angebot in der Vielzahl der Artikel völlig unter.

Damit beginnt nach 13 Jahren der Abstieg von eBay, die Firma entläßt bereits Mitarbeiter und verlegt das operative Geschäft der Firmen-Zentrale für Deutschland, den zweitgrößten Markt nach den USA, in die Schweiz.

Firmen kommen und gehen, gerade im Web. Fragt sich nur wie der Bedarf nach einer Verkaufsplattform für Gelegenheitsverkäufer wie mich zukünftig gedeckt wird ? Vorschläge bitte..

[Update] Weitere Hintergründe Ebay verlagert Marketing und Technik von Berlin ins Ausland

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Crackentool für Mifare-Classic-RFID-Chips Dienstag, 28 Oktober, 2008

Posted by Norbert in Datenschutz, Science, Wirtschaft.
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Im März hatte ich über den geknackten Code für die Mifare RFID Chips berichtet, nun wurden Programmiertools zum Mifare-Cracken veröffentlicht.

Mit Hilfe des Tools soll es möglich sein, innerhalb von rund zwei Sekunden den Zugriffsschlüssel einer Mifare-Classic-Karte zu errechnen. Ein Angreifer benötigt dazu lediglich den verschlüsselten Mitschnitt einer Funkverbindung zwischen der Karte und einem legitimen Lesegerät sowie geringe Programmierkenntnisse. Mit dem Zugriffsschlüssel lassen sich nicht nur die verschlüsselten Daten dekodieren, sondern auch der Karteninhalt nahezu beliebig manipulieren und klonen, um sich beispielsweise Dienstleistungen zu erschleichen.

Also keine Sicherheit mehr bei Chipkarten dieses Typs, da mit solchen Programmtools das knacken immer einfacher wird!

Weltweit setzen viele berührungslose Bezahlsysteme auf die Mifare-Classic-Chips. In Deutschland sind es beispielsweise die Bezahlkarten vieler Mensen, in Großbritannien basiert unter anderem das Londoner U-Bahn-Bezahlsystem Oyster Card auf dem unsicheren Chip. Auch unter Zugangskontrollsystemen ist Mifare Classic weltweit verbreitet. In den Niederlanden läuft die Umstellung des Nahverkehrsbezahlsystems OV-Chipkaart auf Mifare Classic derzeit auf Hochtouren.

Mir unverständlich wie unter diesen Voraussetzungen noch Projekte mit diesen Chips durchgeführt werden. Auch wenns Schmerzen bereitet, es ist Zeit zu stoppen und nach besseren Lösungen sich umzuschauen.

[via Heise]

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